IceFighters gewinnen umkämpftes Spiel

Die Schützlinge von Trainer Mannix Wolf setzen ihre Siegesserie fort und thronen weiter an der Spitze der Verzahnungsrunde. +++

Mit nur 6 Punkten war der Herner EV als Underdog in die Messestadt gereist. Allerdings  zeigten sie recht schnell, dass sie entschlossen waren die 3 Punkte aus der FEXCOM Eisarena zu entführen. Bereits nach 5 Minuten traf Damian Schneider zum 0:1 für die Mannschaft von Frank Petrozza.

Die Leipziger zeigten sich von dem Treffer unbeeindruckt und versuchten den schnellen Ausgleich zu erzielen. In der 12. Spielminute war es Florian Eichelkraut, der in Überzahl zum 1:1 ausgleichen konnte. Fortan war es ein umkämpftes Spiel vor 2387 Zuschauern. Es gab Chancen auf beiden Seiten, bei denen vor allem Hernes Torhüter Benjamin Voigt über sich hinauswuchs und Schuss um Schuss abwehren konnte.Kurz vor Ende des ersten Drittels war das Spiel für Leipzigs Lars Müller beendet, der den Stock zu hoch angesetzt hatte und einem Herner Spieler einen Zahn ausgeschlagen hatte.Das zweite Drittel begann, wie das Erste endete, mit Überzahl für die Gäste aus dem Ruhrpott. Doch es waren die IceFighters, die das Tor machten. Nach Vorarbeit von Florian Eichelkraut traf Esbjörn Hofverberg sehenswert zum 2:1.Doch schon 3 Spielminuten später konnte Thomas Dreischer ausgleichen. 2:2 nach 26 Minuten. Und nun waren es die Herner, die das Spiel drehten und zum zweiten Mal in Führung gehen konnten. Das 2:3 von Christian Nieberle markierte gleichzeitig den Pausenstand nach 40 Minuten. Ob es tatsächlich ein Tor war, kann auch nach mehrfachen Zeitlupenanalysen nicht genau geklärt werden. Und auch beide Trainer sind sich nicht sicher ob der Puck tatsächlich hinter der Linie war.

Im Schlussdrittel schlugen die Leipziger dann aber gnadenlos zu. Innerhalb von 3 Spielminuten glichen die Leipziger nicht nur aus, sondern drehten das Spiel. Erst traf Hofverberg zum 3:3 Ausgleich. Dann schlug Florian Eichelkraut zu. 4:3 für Leipzig. Doch Hernes Stephan Kreuzmann schien das überhaupt nicht zu schmecken und ließ seinem Frust freien Lauf.

Erst Florian Ullmann, der in einer unübersichtlichen Situation am schnellsten schaltete brachte die beruhigende 5:3 Führung für Leipzig. 3 Minuten vor Schluss war es dann Sören Breiter, der den 6:3 Schlusspunkt setzte.
Trainer Mannix Wolf zeigte sich von Hernes Leistung beeindruckt, betonte aber die Charakterstärke seiner Mannschaft.

Kommenden Freitag geht es dann gegen die Duisburger Füchse, die mit 6 Punkten Rückstand auf die IceFighters, auf Rang 2 der Tabelle liegen und das Hinspiel mit 4:1 gewonnen hatten.