IceFighters Leipzig zähmen „Wölfe“ aus Schönheide

Mit einem letztlich souveränen 5:3 haben die IceFighters Leipzig den zweiten Saisonsieg eingefahren. Ein bärenstarkes erstes Drittel und ein abgeklärtes Schlussdrittel waren der Weg zum Erfolg gegen den guten Gegner EHV Schönheide. +++

Das Spiel in der heimischen Eisarena begann furios. Bereits nach drei Minuten erzielten die Leipziger den ersten Treffer. Tomas Vrba war es, der den Puck über die Linie schob.

Die Gäste aus Schönheide schüttelten den frühen Rückstand aber schnell aus den Knochen und glichen in der neunten Minute durch Mike Losch aus. Doch während Schönheide nun merkwürdig passiv wurde, fanden die IceFighters jetzt immer besser ins Spiel.

Dank einer Überzahl gelang es Behringschmidt, die Leipziger wieder in Führung zu schießen, ehe Nighbert eine Minute später auf 3:1 erhöhte. Die Fans der IceFighters tobten, trieben ihre Spieler immer weiter nach vorne. Schönheide wirkte eingeschüchtert, machte Fehler und kassierte viele Strafzeiten.

Eine davon nutzten die Leipziger kurz vor der ersten Drittelpause zum souveränen 4:1 durch Oliver Kämmerer – das Spiel schien gelaufen.

Doch die „Wölfe“ aus Schönheide kamen mit Biss aus der Kabine. Bereits zwei Minuten nach Wiederanpfiff verkürzte der EHV durch Kukla auf 4:2. Die Leipziger wirkten jetzt kraftlos und unmotiviert.

In der 15. Minute des Drittels war es dann erneut Kukla, der den Anschlusstreffer für Schönheide erzielte – nur noch 4:3. Die IceFighters waren sicher noch nie so froh, den Pfiff zur zweiten Drittelpause zu hören…

Nach einer (höchstwahrscheinlich heftigen) Kabinenansprache von IceFighters-Trainer Sven Gösch kamen die Leipziger wie verwandelt zurück aufs Eis. Jetzt deutlich gefestigt spielten sie aus einer guten Abwehr heraus und warteten geduldig auf Fehler der Gäste, die jetzt natürlich alles taten, um zum 4:4 auszugleichen.

Doch am Schluss war es erneut Oliver Kämmerer, der für die IceFighters alles klar machte. In der 3. Minute des Schlussdrittels erzielte er das hochverdiente 5:3. Der Kampfgeist der Gäste war jetzt gebrochen, die Wölfe waren gezähmt.

Alles in allem eine gute Partie beider Mannschaften. Mit dem besseren Ende für die Leipziger, die eine kampfstarke Leistung boten und den würdigen Gegner aus Schönheide am Ende verdient besiegten. Und mit diesem Sieg können die Leipziger weiter vom Saisonziel Platz 3 träumen.