IceFighters mit einem Bein im Halbfinale

Nach zwei 1:0-Siegen gegen die Füchse Duisburg fehlt den Leipziger IceFighters nur noch ein Sieg zum Erreichen des Playoffhalbfinales.

Schon am Freitagabend hatten die Leipziger IceFighters für die erste kleine Sensation gesorgt. Beim besten Team der Hauptrunde, den Füchsen Duisburg, gewannen sie überraschend mit 1:0. Dementsprechend hoffnungsvoll waren die Fans auch am Sonntagabend zum zweiten Spiel der Best-of-five-Serie in die Fexcom Eisarena in Taucha gekommen.

In einem harten Kampf vor knapp 1.500 begeisterten Fans hatten die Gäste aus Duisburg in den Anfangsminuten mehr vom Spiel. Doch mitten in dieser Drangphase eroberten die IceFighters den Puck und konterten die Füchse schnell aus. Das Tor von Hannes Albrecht wurde alledings aufgrund des anschließenden Checks gegen den Duisburger Goalie nicht gegeben. Danach hatten die Leipziger mehr vom Spiel, konnten sich aber nicht  für ihre Mühen belohnen.

Im Mitteldrittel wurde die Partie deutlich ruppiger und die Intensität nahm zu. Man merkte, dass für beide Teams eine Menge auf dem Spiel stand und vor allem die Duisburger nach der Auftaktniederlage unter Zugzwang waren.

Als es nach zwei Dritteln immernoch 0:0 stand, entwickelte sich im Schlussabschnitt ein offener Kampf um das erste und möglicherweise entscheidende Tor. Doch bevor dieses Fallen konnte, erreichte der wortwörtliche Fight seinen Höhepunkt. Am Rande der Spielsituation kam es in der 50. Minute zum Faustkampf zwischen mehreren Spielern. Das parallel dazu gefallene aber aberkannte Tor heizte die ohnehin schon kochende Stimmung in der Arena weiter auf.

Auf das entscheidende Tor hingegen mussten die Fans bis zur 55. Minute warten. Dieses erzielte Leipzigs Brad Snetsinger. Der anschließende Jubel in der Eisarena in Taucha kannte keine Grenzen. Da das 1:0 bis zur Schlusssirene Bestand hatte, feierten die IceFighters einen knappen aber verdienten Sieg im zweiten Playoffspiel.

Die endgültige Sensation und den Sweep, also das unbesiegte Weiterkommen, können die Leipziger schon am Freitag klarmachen. Denn dann steigt in Duisburg das vielleicht schon entscheidende dritte Spiel.