IceFighters mit mäßigem Wochenende

Die Leipziger IceFighters empfingen am Freitagabend den Tabellenvorletzten Preußen Berlin in der heimischen Fexcom Eisarena Taucha.

Gegen die stark dezimierten Gäste aus der Hauptstadt waren die Eiskämpfer, trotz zuletzt schlechten Leistungen,klarer Favorit. Und dies spiegelte sich besonders im Anfangsdrittel auf dem Eis wieder. Bereits nach fünf Minuten traf Michal Psurny nach einem Vorstoß über die linke Seite zum 1:0 für die IceFighters.

Doch man merkte den Leipzigern an, dass die letzten vier Spiele deutliche Spuren hinterlassen hatten. Es fehlte einfach das Selbstvertrauen. Denn obwohl Leipzig drückend überlegen war, wurde der Puck mehrfach in aussichtsreicher Position noch einmal quergespielt.

Und so mussten sich die Fans bis zur 19. Minute gedulden bis der Puck erneut den Weg ins Tor der Gäste fand. Hannes Albrecht traf nach Vorarbeit von Merka und Snetsinger zum 2:0.

Im zweiten Abschnitt waren die Leipziger weiterhin drückend überlegen und es war nur eine Frage der Zeit bis der nächste Treffer fallen sollte. In einer Überzahlsituation war es Damian Martin, der zum 3:0 traf.

Nicht einmal zwei Minuten später sorgte Fominych mit dem 4:0 für die Entscheidung.

Im Schlussdrittel schlichen sich dann bei den Gastgebern mehrere Fehler ein und die Berliner bestraften diese gnadenlos. Durch zwei Treffer in der 43. und 48. Minute kamen die Gäste so auf 4:2 heran.

Doch dabei blieb es bis zum Schluss, die Leipziger brachten den Vorsprung über die Zeit.

Am Sonntag unterlagen die IceFighters bei den Hannover Scorpions deutlich mit 6:1. Nach den zuletzt eher durchwachsenen Leistungen sind sie jetzt nur noch Achter und somit auf dem letzten Platz, der eine Teilnahme an den Playoffs ermöglicht.