Idee vom Lithiumabbau im Erzgebirge wird konkreter

Sachsen – Der Abbau von Lithium im Osterzgebirge rückt näher. Nachdem die Regionen im Altenberger Ortsteil Zinnwald jahrelang erkundet wurden, werden die Verantwortlichen nun konkreter mit ihren Abbauplänen.

Man gehe davon aus, 2025 in Größenordnungen abbauen zu können, so der Geschäftsführer des Unternehmens Deutsche Lithium, Armin Müller. Das Vorkommen von Lithium an der deutsch-tschechischen Grenze wird auf rund 125.000 Tonnen des Leichtmetalls geschätzt. Laut dem sächsischen Oberbergamt sei das eines der größten Vorkommen in Europa. Die Abbaupläne seien wichtig, um unabhängiger von internationalen Lieferketten zu werden, so der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig. Lithium ist eine weltweit begehrte Ressource welche vor allem für Handy- und Autoakkus benötigt wird. Experten gehen dabei durch die steigende Nachfrage in der Energiewende von einer drastischen Verknappung bis 2022 oder 2023 aus.