IHK-Konjunkturbericht: Dresdens Wirtschaft ist stark

Die IHK hat 525 Dresdner Firmen mit rund 32.000 Beschäftigten zu ihrer aktuellen wirtschaftlichen Lage befragt. Die Ergebnisse: Es läuft besser als in den letzten 10 Jahren. +++

Der Aufschwung wird vor allem von zwei Branchen getragen.

Interview Detlef Hamann, IHK-Hauptgeschäftsführer  (im Video)

Dennoch blicken die Unternehmen etwas sorgenvoll in die Zukunft.

Interview Detlef HamannIHK-Hauptgeschäftsführer  (im Video)

Um den Dresdnern ihre Industriestandorte und das hohe technologische Niveau einmal näher zu bringen, hat die IHK eine Idee: 

Interview Detlef Hamann, IHK-Hauptgeschäftsführer  (im Video)


Hintergrund:

Die anhaltend starke Exporttätigkeit sowie die gute Binnenkonjunktur bescherten der Wirtschaft im Kammerbezirk Dresden im Herbst 2011 die beste Stimmungslage der letzten 10 Jahre. 57 % der befragten Unternehmen schätzen ihre Geschäftslage mit „gut“ ein, lediglich 6 % mit „schlecht“. Der Zenit dürfte jedoch erreicht sein, da die Geschäftserwartungen in allen Wirtschaftsbereichen nachgeben.

Hauptsorge der Firmen ist dabei die Entwicklung der Preise für Energie, Kraft- und Rohstoffe, und die damit einhergehen-de Gefahr einer Inflation. Deshalb bleibt auch die Binnennachfrage trotz einer verbesserten Situation am Arbeitsmarkt und anhaltender Konsumlaune ein nicht zu unterschätzen-des Konjunkturrisiko. Von entscheidender Bedeutung für die Unternehmen ist zudem die politischen Bewältigung der Schuldenkrise in der Euro-Zone und die Konsolidierung wichtiger Exportmärkte.

Chancen für ihre künftige Geschäftstätigkeit sehen die Unternehmen hingegen in der Spezialisierung oder Erweiterung der Produktpalette, in neuen Vertriebsstrategien, in der Neuausrichtung der Energiepolitik sowie im Exportgeschäft durch die Erschließung weiterer ausländischer Märkte, so das Fazit der Konjunkturumfrage der IHK Dresden im Herbst 2011, an der sich 525 Firmen mit rund 32.000 Beschäftigten aus Industrie, Bauwirtschaft, Groß- und Einzelhandel sowie aus dem Verkehrs- und Dienstleistungsgewerbe beteiligten.

Quelle: Industrie- und Handelskammer Dresden

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