IHK-Veranstaltung gibt Einblick in die Spielarten des Handelsvertreter­ver­trags

„Schuster bleib’ bei deinen Leisten“ – jeder macht das, was seine Ressourcen hergeben. Das ist das Grundprinzip der Handelsvertretung: Während der Unternehmer sich auf die Produktion konzentriert, neue Produkte entwickelt und herstellt, vermarktet der selbstständige, professionelle Handelsvertreter dessen Erzeugnisse.

Geregelt wird die Zusammenarbeit durch den Handelsvertretervertrag. Über seine Spielarten informiert die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig am 2. Februar 2011 ab 18 Uhr in einer Veranstaltung. 
Dabei kommen die vielen Detailregelungen des Gesetzeswerkes zur Sprache. Den „klassischen“ Handelsvertretervertrag gibt es nämlich nicht – zu vielfältig sind die unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten im Wirtschaftsleben. Und viele  Absprachen sind Sache der Vertragspartner.

Zu klären gilt es beispielsweise: Bekommt der Vertreter bei Vertragsende eine Ausgleichzahlung für den Aufbau des Kundenstamms? Wie werden die Provisionen vergeben oder Spesen abgerechnet? Gebietsschutz für den Vertreter – ja oder nein? Für wie viele Unternehmen darf der Vertreter aktiv werden – exklusiv für eines oder mehrere? In der IHK-Veranstaltung wird Rechtsanwalt Matthias Friedrich die Regelungen des Handelsvertretervertrages erläutern.
 
Wer an der kostenfreien Veranstaltung teilnehmen möchte, sollte sich vorher im Internet oder telefonisch anmelden.