IKEA-Explosion: Phantombild veröffentlicht

Die Dresdner Polizei sucht nach dem mutmaßlichen Verursacher der Explosion in einem Dresdner Möbelhaus am Freitagabend mit einem Phantombild und einer Täterbeschreibung.

Am Freitagabend ereignete sich in einem Dresdner Einrichtungshaus an der Peschelstraße eine Explosion, in deren Folge zwei Kunden, eine 32-jährige Frau und ihr 41-jähriger Begleiter, leichte Verletzungen (ein Knalltrauma) erlitten. Die Dresdner Polizei und die Staatsanwaltschaft Dresden ermitteln wegen Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion und gefährlicher Körperverletzung.

Nachdem durch die betroffene Firma das Einrichtungshaus geräumt wurde, haben Spezialisten der Polizei das Haus durchsucht. Dabei kamen auch fünf Sprengstoffsuchhunde zum Einsatz.
Die Beamten konnten schließlich die Teile des explodierten, unbekannten Sprengsatzes in der Musterküchenausstellung sicherstellen. Er wird kriminaltechnisch untersucht.
Erst mit Vorliegen dieses Ergebnisses können Aussagen über mögliche Zusammenhänge zu anderen Taten gemacht werden. Die Ermittlungen dazu werden einige Tage in Anspruch nehmen.

Zeugen, die den mutmaßlichen Täter gesehen haben beschreiben ihn als ca. 40 Jahre alten, 165 – 170 cm großen Mann mit kurzen, dunkelblonden Haaren. Er trug ein beigefarbenes Basecape und eine große Brille mit runden, violettfarbenen Gläsern. Bekleidet war er mit einem hellblau-weiß-gestreiften Herrenhemd, welches er über der Hose trug.

Mit den Aussagen konnte auch ein Phantombild des Gesuchten erstellt werden, von dessen Veröffentlichung erhoffen sich die Ermittler Hinweise zur Identität des Mannes.

Die Dresdner Polizei fragt:
Wer kennt die beschriebene Person oder kann Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben? Wer hat die Person vor 19.45 Uhr im Elbepark gesehen? Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen.

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