Im Dresdner Tierheim werden viele Tiere zu Langzeit-Gästen

Jedes Kind hätte gern ein Haustier. Viele solcher Wunschtiere landen dann im Tierheim. Und dort wird es eng im Zwinger.

  Da werden viele Tiere zu Langzeit-Gästen. So auch im Dresdner Tierheim. Die Kapazitäten sind ausgeschöpft. Und durch die immer längere Verweildauer steigen die Kosten. Vor allem für die medizinische Betreuung. 

  Letztes Jahr beherbergte das Dresdner Tierheim fast 1400 Tiere. Viele davon haben ein neues zu Hause gefunden. So zum Beispiel rund 450 Katzen und circa 160 Hunde. Das Tierheim ist trotz der guten Bilanz immer ausgelastet. Und es kann auch mal eng in der Katzenstube werden. Denn die Kapazitäten sind beschränkt.

  Fundtiere werden immer untergebracht. Nur bei Abgabetieren sagt das Tierheim auch mal Nein. Die Pflege der Tiere wird immer aufwendiger. Die Verweildauer wird immer länger. So kann es vorkommen, dass das Heim für manche Gäste zum zu Hause wird – und das bis ans Lebensende.
 
 Der Altdeutsche Hütehund Rocky ist ein solcher schwieriger Fall. Die Mitarbeiter nennen ihn aus guten Grund auch Fluthund.  Mit seinen 12 Jahren wird Rocky wahrscheinlich schlechte Vermittlungschancen haben. Frieda, ein Grün Leguan, dagegen ist erst seit 2 Monaten in Pflege. Sie haust zusammen im Reptilien-Haus mit einer Albino Tigerpython. Die Mitarbeiter mussten sich an die Exoten auch erstmal gewöhnen.

  Im Tierheim sind derzeit sechs Mitarbeiter fest beschäftigt. Und die haben alle Hände voll zu tun. Deswegen haben sich die Öffnungszeiten verändert: Ab Februar können Besucher sich erst ab 13 Uhr ins tierische Vergnügen stürzen.

Die neuen Öffnungszeiten ab 1. Februar sehen wie folgt aus:
Montag: 13.00 bis 15.00 Uhr
Dienstag: 13.00 bis 18.00 Uhr
Mittwoch: 13.00 bis 15.00 Uhr
Donnerstag: 13.00 bis 18.00 Uhr
Freitag: 09.00 bis 11.30 Uhr

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