Imageschaden für sächsischen Wein befürchtet

Nach dem Fund des Insektengifts Dimethoat im Goldrießling eines Meißner Weingutes, leidet der Ruf des sächsischen Weins.

Tausende Liter des kontaminierten Weins aus dem Gut Jan Ulrich wurden gesperrt und nicht verkauft. Ihm waren die belasteten Trauben geliefert worden. Betroffen ist außerdem der 2015er Müller-Torgau aus dessen Weingut. Die Sächsische Winzergenossenschaft Meißen zog indess fünf weitere Weine des 2014er Jahrgangs vorbeugend zurück und unternimmt umfangreiche Analysen.

Eine gesundheitliche Gefährdung ist nicht zu befürchten. Jedoch bemerkt  Weinhändler Ullrich Müller einen starken Rückgang des Verkaufs Meißner Weine. Wieviele Weine derzeit mit unzulässigen Stoffen belastet sind, ist bisher unklar.