Immer mehr junge Fahrer rasen in den Tod

Sachsens Innenminister Albrecht Buttolo hat am Dienstag die Verkehrsunfall-Bilanz 2006 vorgestellt.

Insgesamt krachte es auf Sachsens Straßen 122.666 mal. 275 Menschen mussten dabei ihr Leben lassen. Dennoch ist dies die niedrigste Zahl an Verkehrstoten seit 1990. Verantwortlich für die Crashs waren dabei meist zu hohe Geschwindigkeiten, Vorfahrtsfehler oder ungenügend Seitenabstand.

Erschreckend ist die hohe Zahl der getöteten Jugendlichen im Alter von 18 bis 25 Jahren. Sie stieg gegenüber dem Vorjahr um 6,8 Prozent an. Oftmals führte auch hier überhöhte Geschwindigkeit zu einem dramatischen Ausgang. 63 junge Menschen starben so 2006 auf den Straßen.

Insgesamt konnte ein Rückgang der Unfälle um 1,2 Prozent gegenüber 2005 festgestellt werden. Somit landet Sachsen wieder an zweitbester Stelle hinter Nordrhein-Westfalen.

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