Immer mehr Menschen leben in Dresden

Dresden - Auch 2017 stieg die Bevölkerungszahl in Sachsens Landeshauptstadt. Das amtliche Melderegister verzeichnet für Dresden zum 31. Dezember 2017 genau 557 098 Einwohner am Ort der Hauptwohnung.

Das sind 4 062 mehr als ein Jahr zuvor. Insgesamt hat sich das Bevölkerungswachstum gegenüber den Vorjahren etwas abgeschwächt. Der Zuwachs ergibt sich hauptsächlich aus einem Wanderungsplus. Es liegt bei 3 100 Personen und ist damit der niedrigste Wert seit dem Jahr 2004. Im vergangenen Jahr stehen rund 34 200 Zugezogenen etwa 31 100 Fortgezogene gegenüber.

Im Vergleich zwischen Geborenen und Gestorbenen ergibt sich 2017 erneut ein Geburtenüberschuss. Die vorläufige Zahl der Neugeborenen von Müttern, die ihren Hauptwohnsitz in Dresden haben, ging um rund 100 zurück und liegt bei 6 341 Kindern. Zugleich stieg die Zahl der Gestorbenen um mehr als 150 auf 5 349. Damit ergibt sich ein aktueller Geburtenüberschuss von knapp 1 000. Im Jahr 2016 gab es rund 1 200 und 2015 etwa 700 mehr Geburten als Sterbefälle.

Der Ausländeranteil liegt in Dresden zum Jahresende 2017 bei 7,4 Prozent. 2016 waren es 6,7 Prozent. Unterschiede ergeben sich hier zwischen Männern und Frauen, denn 8,5 Prozent der gemeldeten Männer und 6,3 Prozent der gemeldeten Frauen kommen aus dem Ausland. Zum Stichtag 31. Dezember 2017 waren in den Erstaufnahme-Einrichtungen in Dresden 658 Personen mit ausländischer erster Staatsangehörigkeit gemeldet. 2016 waren dies 785 und 2015 noch 2 331 Personen.