Immer weniger Eigenheime in Dresden

Zwischen den Jahren 2000 und 2008 sind in Dresden 4220 Eigenheime gebaut worden, davon 367 im Jahr 2008.

Damit liegt die Anzahl wie bereits 2007 (335 Eigenheime) deutlich unter den Fertigstellungszahlen der Vorjahre. Für planerische Zwecke, z. B. die Einschätzung des zukünftigen Bedarfs an Kindertagesstättenplätzen, wurde der Bevölkerungsbestand genauer untersucht.

In den Jahren vor 2002 zog sich der Erstbezug über mehrere Jahre hin, so dass die Maximalbelegung mit durchschnittlich 3,2 Personen je Eigenheim erst nach drei bis vier Jahren erreicht war. Die durchschnittliche Belegung der 2002 und später errichteten Eigenheime blieb zwei bis vier Jahre nach Baufertigstellung nahezu konstant.  

Die Eigenheime der Baujahre seit 2000 sind jeweils zu 40 Prozent mit unter 25-Jährigen belegt. Während der Anteil der 6- bis 14-Jährigen zwischen 12 und 15 Prozent variiert, zeigt sich ein deutlicher Trend bei den bis 5-Jährigen (Erhöhung von 10 auf 18 Prozent) und bei den 15- bis 24-Jährigen (Halbierung von 14 auf 7 Prozent).

Betrachtet man die Eigenheime getrennt nach den Zeitintervallen 2000 bis 2003 bzw. 2004 bis 2007, so stellt man fest, dass die 27- bis 43-Jährigen auch in den Einzeljahrgängen nahezu identische Einzugszahlen aufweisen, während die Zahl der 44- bis 65-Jährigen abnimmt. Damit im Zusammenhang steht der Rückgang in der zugehörigen Kindergeneration – den Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Offenbar waren die ersten Jahre dieses Jahrhunderts nach vom Nachholebedarf von älteren Familien zum Eigenheimbezug geprägt.    

Quelle: Stadt Dresden

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