Immissionsschutzrechtliche Genehmigung für Geruchsfilteranlage erteilt

Das Amt für Umweltschutz der Stadt Leipzig hat der Firma Halberg Guss Leipzig Produktions GmbH i. I. die immissionsschutzrechtliche Genehmigung zur Errichtung und zum Betrieb einer Abluftreinigungsanlage erteilt, wurde am Mittwoch bekannt.

Das Gießereiunternehmen befindet sich derzeit in Insolvenz.Mit der Genehmigung erhofft sich die Stadt Leipzig eine längerfristige Sicherung des Leipziger Produktionsstandortes mit seinen etwa 530 Mitarbeitern. Das Investitionsvolumen des Vorhabens beläuft sich auf 5,55 Millionen Euro.

Bis Dezember 2012 sollen insgesamt drei Module der Trockenfilter-Adsorptionsanlage in Betrieb genommen werden. Die Anlage dient speziell der Reinigung der beim Gießprozess entstehenden stark geruchsstoffbeladenen Abluft und damit der Einhaltung der gesetzlich vorgegebenen Immissionsbegrenzungen. Die Freisetzung von Gießereigerüchen wird damit reduziert, kann jedoch nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Das erste Modul ist seit Januar in Betrieb.

Zur Erfüllung der gesetzlichen Genehmigungsvoraussetzungen bzw. Betreiberpflichten wurden der Firma mit dem Bescheid Nebenbestimmungen auferlegt: Insbesondere auf das Immissionsschutzrecht, Abfallrecht und Arbeitsschutzrecht soll geachtet werden. Deren Einhaltung wird durch die zuständigen Fachbehörden überwacht, teilte die Stadt mit.