Immobilienkongress stellt klare Forderungen an Politik

Im Kongresscenter Leipzig diskutierten am Mittwoch rund 200 Vertreter der Immobilienbranche über die Entwicklungschancen des Wohnungsmarktes in Mitteldeutschland. +++

Am Mittwoch wurde in der Kongresshalle
des Zoo Leipzig der 14. Mitteldeutsche Immobilenkongress gestartet. Rund
200 Vertreter von insgesamt sechs Ausrichterverbänden tauschten sich
über die aktuelle Marktsituation in den drei Bundesländern Sachsen,
Thüringen und Sachsen-Anhalt aus.
Besonders die Entwicklungsmöglichkeiten in der Zukunft und Forderungen
an die Politik wurden thematisiert. Für den Wohnungsmarkt im Freistaat
lassen sich klare Trends erkennen, erklärt der Direktor des Verbandes
der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Sachsen, Rainer Seifert.

Die Vertreter der Immobilienwirtschaft wünschen sich mehr Realitätssinn
von Seiten der Politik im Umgang mit Auflagen zum Wohnungsneubau. Für
Seifert ist der Abbau von Investitionshindernissen zukünftig
wünschenswert.

Laut einer Studie des Immobilienanalysten Bulwiengesa besteht bis 2025
allein in Leipzig und Dresden ein Neubedarf an 2.300 bis 3.600
Wohnungen.

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