Immobilienpreise in Leipzig explodieren

Leipzig - Die Immobilienpreise in Leipzig werden auch in den kommenden Jahren steigen. Nach Berechnungen des Portals "immowelt" verteuern sich die Preise für Eigentumswohnungen und Häuser bis 2030 um bis zu 40 Prozent. 

Der Leipzig-Hype findet kein Ende. Immer mehr junge Menschen zieht es in die mit 560 Tausend Einwohnern größte Stadt Mitteldeutschlands. Daneben gewinnt Leipzig immer mehr bundesweite Relevanz: die neue Cybersicherheitsagentur, der Erstligaverein RB Leipzig und das DHL hub Leipzig unterstreichen etwa die Wichtigkeit der Großstadt im deutschlandweiten Kontext.

Kein Wunder also, dass Leipzig wächst und günstiger Wohnraum zur Mangelware wird. Berechnungen des Immobilienportals "immwowelt" zufolge, werden die Preise für Eigentumswohnungen in Leipzig bis 2030 um bis zu 40% steigen. Für "immowelt"-Sprecher Peter Groscurth ist diese Entwicklung eine logische Konsequenz der identitären, Leipziger Stadtentwicklung: „Es gibt einfach gewisse Hotspots in Deutschland, die überdurchschnittlich attraktiv sind. Dort ziehen viele junge Menschen hin und die Nachfrage an Wohnungen steigt“ erklärt er der LVZ.

Momentan liegt der durchschnittliche Preis bei 1790 Euro pro Quadratmeter, bis 2030 hieße das eine Teuerung auf rund 2500 Euro. Analog dazu liegen die Mietpreise in Leipzig durchschnittlich bei 6,60 Euro pro Quadratmeter, im Vergleich um Jahr 2017 sind das 5% mehr.

Voraussichtlich ist eine weitere Progression nicht unwahrscheinlich. Durch unsichere Aussagen zur künftigen Attraktivität der ostdeutschen Metropole sind genaue Prognosen aber schwer. Bleibt nur abzuwarten, ob Leipzig sein Standing als neue Trend-Stadt beibehalten kann.