Impfen im Vogtland Top, in Dresden ein Flop

Dresden - Die Impffreudigkeit der Dresdner ist weiterhin gering. Das geht aus einer internen Statistik der Landesregierung hervor, welche der Leipziger Volkszeitung vorlag. Auf Platz eins liegt demnach der Vogtlandkreis, Schlusslicht ist der Erzgebirgskreis. Dresden rangiert auf dem drittletzten Platz.

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Im Vogtlandkreis haben sich bisher 61,8 Prozent der Gesamtbevölkerung impfen lassen. Offenbar hat dort die Impfung ohne Priorisierung und die Bereitstellung ausreichender Impfdosen Wirkung gezeigt. Der Vogtlandkreis war im Frühjahr deutschlandweit der Corona Hotspot. Auf Platz zwei der Impf-Rangliste folgt der Leipziger Landkreis und die Stadt Chemnitz belegt den dritten Platz. Hier haben sich bereits 53,7 Prozent der Bevölkerung bzw. 53,1 Prozent den Piecks abgeholt. Dresden dagegen rangiert auf dem drittletzten Platz. Hier haben sich bisher nur 41 Prozent der Menschen gegen das Corona-Virus immunisieren lassen.

Die Impfquote im Freistaat liegt aktuell laut Robert-Koch-Institut insgesamt bei 48,2 Prozent. Sachsen bleibt damit im Bundesvergleich Schlusslicht bei der Impfbereitschaft.