In die Verwahrzelle geht es nur einzeln rein

Limbach-Oberfrohna. Mit einem Tag der offenen Tür stellte sich das Polizeirevier Limbach-Oberfrohna der Öffentlichkeit vor. Von der Leitstelle bis zur Geschwindigkeitsmeßtechnik war alles zu sehen.

Limbach-Oberfrohna (UW). Einmal hinter die Kulissen des Limbach-Oberfrohnaer Polizeireviers schauen. Jung und Alt nutzten das Angebot, die Welt der Polizei kennen zu lernen. In der Leitstelle wartete Polizeiobermeisterin Danka Tylicki die Gäste. Sie informierte über die Aufgaben der Leitstelle. „Hier werden die Kräfte eingeteilt, wird festgelegt, wohin zum Einsatz gefahren wird und bei Bedarf auch Unterstützung angefordert „, erläuterte sie.
Natürlich konnten die Besucher auch einen Blick in die Verwahrzellen werfen. Wie Petra Ortmann vom Polizeirevier sagte gibt es nur Einzelzellen. „Die Betten sind unbequem, denn der Insasse soll sich ja nicht wie in einem Hotel fühlen“, erklärte sie. Bevor eine Verwahrung vorgenommen wird, muss der Betreffende vom Arzt untersucht werden. Nur wenn dieser sein „ok“ gibt, geht es in Haft.
Innen keine Türklinke und die Fenster verschlossen, so präsentierte sich der Verwahrraum für Kinder den Gästen. „Hier möchte ich mal nie einen von euch begrüßen müssen“ , sagte Petra Ortmann zu einer Kindergruppe. Im Raum müssen aufgegriffene Kinder warten, bis die Eltern sie abholen.
Im Freigelände wurde unter anderen Geschwindigkeitsmeßtechnik gezeigt, darunter auch Meßfahrzeuge. „Die sind im Straßenverkehr vom Vorausfahrenden kaum zu erkennen“, erklärte Revierleiter Ralf Treuter. Der Job der Leute ist gefährlich. Sie müssen dran bleiben am Raser und dabei die Geschwindigkeit mitgehen. Der Raser agiert und die Leute im Meßfahrzeug müssen reagieren und schnell Entscheidungen treffen.
Vor Ort war auch die Polizeihundestaffel. Sie zeigten, zu was die speziell ausgebildeten Polizeihunde nützlich sind.