In Dresden werden die Blutreserven knapp

Dresden - Derzeit ist die Versorgungssituation mit lebensrettenden Blutpräparaten im Bereich des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost auf niedrigem Niveau stabil, die aktuelle Unsicherheit über die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehens kann die Situation jedoch kurzfristig verändern. 

Auch die kurze Haltbarkeit von Blutpräparaten trägt zur angespannten Situation bei. Gleichzeitig steigt in den Kliniken der Bedarf an Spenderblut weiter deutlich an. Während des Lockdowns verschobene Eingriffe und Behandlungen werden jetzt zusätzlich zum Regelbetrieb nachgeholt. Deshalb sind kontinuierliche Blutspenden unerlässlich. Für Reiserückkehrer gilt: Blutspendewillige, die innerhalb der letzten 10 Tage vor der Blutspende aus dem Ausland zurückgekehrt sind, müssen bei der Anmeldung einen Impf-, Test- oder Genesenen-Nachweis vorlegen - entsprechend der 3G-Regel. Nach einer Impfung mit den in Deutschland zugelassenen Impfstoffen gegen das Corona-Virus ist eine Blutspende am Tag nach der Impfung möglich, sofern sich der Geimpfte gesund fühlt. Jede Spende ist grundsätzlich willkommen.