In Düsseldorf geht es um die sächsische Wurst

Sachsens Ernährungswirtschaft auf der Fachmesse InterMeat

Sachsen ist mit 13 Unternehmen auf der internationalen Fachmesse für Fleisch- und Wurstwaren InterMeat in Düsseldorf vertreten. Mit Unterstützung des Umwelt- und Landwirtschaftsministeriums präsentieren sich elf Firmen auf einem Gemeinschaftsstand. Zwei weitere Unternehmen stellen ihre Produkte jeweils auf einem eigenen Stand vor. „Wer seine Produkte in die nationalen Supermarktregale bringen will, muss auf diesem Branchentreffpunkt präsent sein“, begründete Umwelt- und Landwirtschaftsminister Steffen Flath das Engagement des Freistaates. Die sächsische Ernährungswirtschaft bietet auf der Messe eine breite Palette an Spezialitäten an. Sie reicht von Gewürzen, Wild- und Bisonfleischspezialitäten bis hin zu Suppen, Eintöpfen und natürlich Fleisch- und Wurstwaren. Auf der Branchenmesse vom 26. bis 29. September werden 900 Aussteller aus 30 Ländern erwartet. Die InterMeat gehört zu den wichtigsten europäischen Fachmessen für Fleisch- und Wurstwaren. Die 83 fleischverarbeitenden Unternehmen in Sachsen verzeichneten im ersten Halbjahr dieses Jahres einen Umsatz von 185 Millionen Euro. Das waren zwölf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Rund 5100 Beschäftigte zählte das fleischverarbeitende Gewerbe. Übrigens sind die Sachsen große Fleisch- und Wurstliebhaber. Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 76 Kilogramm Fleisch im Jahr verzehren die Sachsen fast 15 Kilogramm mehr als der Bundesdurchschnitt. Auch bei der Wurst langen sie kräftiger zu als die Bundesbürger. Während der Pro-Kopfverbrauch in Bundesdurchschnitt 31,1 Kilogramm beträgt, essen die Sachsen 37,3 Kilogramm im Jahr.