In Leipzig steigen die Abfallpreise

Leipzig – Leipzigerinnen und Leipziger müssen sich im Jahr 2019 und 2020 auf einen Preisanstieg der Abfallgebühren gefasst machen.

In der neuen Satzung zur Abfallwirtschaft und Straßenreinigung ist eine Neukalkulation der Abfallwirtschaftsgebühren erstellt worden. Grund dafür sind die höheren Kosten der Abfallentsorgung und Abfallmengen sowie die gestiegenen Leerungen und Behälterzahlen.

Konkret bedeutet das für das Jahr 2019 einen Anstieg von 3 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr und für das Jahr 2020 einen Anstieg von 2,17 Mio. Euro gegenüber dem Jahr 2019. Die Kalkulation wurde bewusst auf die nächsten zwei folgenden Jahre erstellt. Den Bürgerinnen und Bürgern will die Stadtreinigung so eine Gebührenstabilität gewährleisten.

Elke Franz, kaufmännische Betriebsleiterin der Stadtreinigung Leipzig nennt weitere Ursachen für den Preisanstieg.

Ein weiterer Punkt der geplanten Satzung ist ein neues Dienstleistungsangebot der Leipziger Stadtreinigung. Der gängige 14-tägige Entsorgungsrhythmus des Bio- und Restabfalls kann auf Anfrage auf eine Woche verkürzt werden.

Thomas Kretzschmar, erster Betriebsleiter der Stadtreinigung Leipzig erklärt die daraus resultierenden Vorteile.

Am 22. November stimmt die Ratsversammlung über die Neufassung der Satzung ab.

Ab 2019 dürfen kleine Elektroaltgeräte übrigens nicht mehr in der Gelben Tonne entsorgt werden. Diese Regelung tritt mit dem neuen Verpackungsgesetz in Kraft. Alten Elektroschrott also fortan beim Wertstoffhof oder im Handel abgeben.
Autor: Felix Schütze