In Sachsen arbeiten immer mehr Pendler

Rund 100 000 Pendler haben 2013 in Sachsen gearbeitet, die ihren Wohnort außerhalb des Freistaates haben. Dies ist ein Anstieg von fast 3%. Von Sachsen aus pendeln 143 000 Personen zu ihrem Arbeitsplatz. +++

Insgesamt 2,053 Millionen Einwohner des Freistaates Sachsen gingen im Jahresdurchschnitt 2013 einer Erwerbstätigkeit nach – entweder an einem Arbeitsplatz in Sachsen oder in anderen Ländern innerhalb Deutschlands.

Dabei verringerte sich erstmals seit 2009 die Zahl der Erwerbstätigen mit Wohnort in Sachsen und Arbeitsplatz außerhalb (143 000 Personen), und zwar um 1,2 Prozent. Im Gegensatz dazu stieg die Zahl der nach Sachsen einpendelnden Erwerbstätigen (rund 100 000 Personen) weiter deutlich an – aktuell um 2,9 Prozent und im Vergleich zum Jahr 2010 um fast acht Prozent. Im Jahr 2013 lag damit für Sachsen ein Auspendlerüberschuss in Höhe von rund 43 000 Erwerbstätigen vor. Dieser Pendlersaldo war auf dem niedrigsten Stand seit der Jahrtausendwende.

Die Zahl der erwerbstätigen Inländer 2013 war in Sachsen um 0,3 Prozent höher als im Vorjahr. Mit dieser Entwicklung blieb der Freistaat allerdings etwas unter der bundesweiten Tendenz, denn in Deutschland erhöhte sich die Erwerbstätigenzahl nach dem Inländerkonzept um 0,6 Prozent. Im Vergleich der fünf neuen Länder war Sachsen das einzige Land, das gegenüber 2012 einen Zuwachs verbuchen konnte.

Alle neuen Länder hatten auch 2013 einen Überschuss an Auspendlern, d. h. die Zahl der Erwerbstätigen mit einem Arbeitsplatz in einem anderen Land war größer als die Zahl der jeweiligen Einpendler. Der Auspendlerüberschuss in Sachsen war im Niveau der geringste unter den fünf neuen Ländern.

Quelle: Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen

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