In Sachsen gibt es bald Praxisassistentinnen bei Hausärzten

Ab Herbst können Hausärzte in ihren Praxen nicht ärztlichen Praxisassistentinnen einstellen. Diese besonders ausgebildeten Praxismitarbeiterinnen unterstützen und entlasten die Hausärzte außerhalb der Praxis, ganz speziell bei chronisch kranken Patienten. +++

Die gesetzlichen Krankenkassen und die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen (KVS) haben sich im Rahmen ihrer Verhandlungen zur Gesamtvergütung 2014 auf wichtige zusätzliche und versorgungsrelevante Leistungen geeinigt.

Dazu gehören insbesondere Zuschläge für schmerztherapeutische Leistungen psychotherapeutische Gesprächsleistungen, Nachtdialysen und Kinderneupatienten im Zusammenhang mit der U3-Früherkennungsuntersuchung.

Darüber hinaus ist es den Vertragspartnern gelungen, auch in Sachsen den Einsatz von nichtärztlichen Praxisassistentinnen in der Hausarztpraxis kassenübergreifend zu ermöglichen. Diese besonders ausgebildeten Praxismitarbeiterinnen unterstützen und entlasten die Hausärzte außerhalb der Praxis, ganz speziell bei chronisch kranken Patienten. Sie übernehmen Hausbesuche, bei denen ein direkter Arztkontakt medizinisch nicht erforderlich ist.

Bei Bedarf können sie z. B. ein Langzeit-EKG anlegen, Blutdruck messen oder Laborparameter bestimmen (ein besonderer Bedarf besteht in ländlichen Regionen).

Die Praxisassistentinnen kommen flächendeckend zum Einsatz. Auch in den Praxen bereits beschäftigte Mitarbeiterinnen können nach einer mehrmonatigen Fortbildung zur nichtärztlichen Praxisassistentin entsprechend tätig werden.

Quelle: AOK Plus

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