In zwei Stunden sieben Unfälle

Am frühen Morgen krachte es auf der A4 ungewöhnlich oft – und das auf einer Strecke von nur 13 Kilometern.

Der erste Crash ereignete sich gegen 5.30 Uhr kurz nach der Anschlussstelle Limbach-Oberfrohna: Ein 24-Jähriger Autofahrer kam von der eisglatten Fahrbahn ab und rammte die Mittelschutzplanke. Zwei Minuten später und nur ein paar Meter weiter, gleich der nächste Blechschaden.

Ein Kleintransporter-Fahrer sah die zwei Unfälle zu spät, konnte den Transporter nicht mehr rechtzeitig stoppen – und raste in das bremsende Auto vor ihm. Verletzt wurde dabei zum Glück aber niemand.

Die nächste Kettenreaktion ist auf der Autobahn in Richtung Dresden von einer 50-Jährigen PkW-Fahrerin ausgelöst worden. Diese verlief allerdings nicht so glimpflich:
Die Autofahrerin kam ins Schleudern und landete schließlich auf der linken Fahrspur. Drei nachfolgende PkW-Fahrer konnten den Zusammenstoß nicht mehr verhindern, knallten auf das Fahrzeug der 50-Jährigen – dabei wurde sie schwer verletzt.

Auch ein LkW-Fahrer geriet am Morgen auf der A4 mit seinem Transporter ins Schlingern. Kurz vor der Anschlussstelle Hohenstein-Ernstthal kollidierte der 60-Jährige Fahrer mit der Mittelleitplanke und musste mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Bei den sieben Unfällen entstand in nur zwei Stunden ein Sachschaden in Höhe von über 41.000 Euro.

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