Industrialisierung lebt in Chemnitz wieder auf

„Verfall“ ist ein Begriff, der meist negativ behaftet ist.

Dass man ihm aber auch etwas positives abgewinnen kann, demonstriert der Berliner Fotokünstler Hitch mit seiner Sonderausstellung im Chemnitzer Industriemuseum.

Unter dem Titel „MacroStruct“ zeigt er ab Freitag Bilder und Objekte, die die Zeit der Industrialisierung in Sachsen wieder aufleben lassen. Den Besucher erwarten aber nicht nur Bildnisse stillgelegter Firmenstandorte, sondern auch Auszüge von noch aktiven Traditionsunternehmen aus ganz Sachsen. Geometrische Formen und natürliche Lichteffekte dominieren die Werke des Künstlers. So möchte Hitch dem Betrachter die Ästhetik alter und neuer Industrieanlagen nahebringen.
 
Anschauen kann man sich die rund 100 Exponate noch bis zum 15. März.

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