Industriemuseum lässt Hände sprechen

Chemnitz – Im Industriemuseum Chemnitz kann ab Freitag die bundesweit einzigartige Sonderausstellung „Gesten – gestern, heute, übermorgen“ besucht werden.

Den Besuchern wird dabei auf 600 Quadratmetern ein Einblick in die Sprache der Hände ermöglicht. Und das nicht nur zum Ansehen. Die Ausstellung ist interaktiv gestaltet und bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Ausprobieren und Selbermachen.

So lädt beispielsweise ein hölzerner Spiegel die Besucher zur Interaktion ein. Über eine Kamera werden die Hand- und Körperbewegungen an kleine Motoren weitergegeben, die insgesamt 830 Holzplättchen bewegen und verblüffende „Spiegelungen“ erzeugen.

Wie Gesten entstehen und wie sie die Entwicklung des Arbeitsprozesses beeinflussen, ist Teil des Forschungsprojektes MANUACT an der Technischen Universität Chemnitz. Die Ergebnisse dieser Arbeit bildeten die Grundlage für die Sonderausstellung „Gesten – gestern, heute, übermorgen“.

Bis zum 4. März 2018 ist diese im Sächsischen Industriemuseum Chemnitz zu sehen. Weiterführende Informationen zu den Exponaten, zum Forschungshintergrund und zur Museumspädagogik finden Sie unter www.gesten-im-museum.de.