Infineon kauft Fertigungsanlagen von Qimonda-Insolvenzverwalter in Dresden

Insolvenzverfahren für Qimonda Dresden: Verwertung des Vermögens durch Verkauf von Fabrikationsanlagen und Immobilien an Infineon erfolgreich abgeschlossen. +++

Die Infineon Technologies Dresden GmbH hat die Immobilien und Fabrikationsanlagen vom Insolvenzverwalter über das Vermögen der Qimonda Dresden GmbH & Co. OHG, Dr. Michael Jaffé, für insgesamt 100,6 Millionen Euro erworben.

Die Immobilien grenzen unmittelbar an das Unternehmensgelände von Infineon in Dresden.
 
Der Erwerb der Immobilien umfasst Reinraumtechnik und Fertigungsanlagen sowie Betriebsmittel der 300mm-Fertigung der früheren Qimonda Dresden GmbH & Co. OHG und ist Teil der strategisch ausgerichteten Kapazitätserweiterung des Unternehmens.

“Wir sind mit der Verwertung insgesamt sehr zufrieden, weil wir neben einem guten Ergebnis für die Gläubiger auch erreicht haben, dass die Anlagen von Qimonda Dresden nun wieder wertschöpfend genutzt werden und neue Arbeitsplätze entstehen können“, so Insolvenzverwalter Dr. Michael Jaffé.

An dieser auch für den Standort Dresden positiven Lösung habe die Sächsische Staatsregierung mit Ministerpräsident Stanislaw Tillich an der Spitze, der Jaffé ausdrücklich für ihre Unterstützung dankte, konstruktiv mitgewirkt.

Die Immobilien der früheren Qimonda-Fab grenzen unmittelbar an das Unternehmensgelände von Infineon in Dresden. Der Insolvenzverwalter hatte die Reinräume nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens zum 1. April 2009 weiter betriebsbereit gehalten und in der Folge Maschinen und Fertigungstechnik in internationalen Bieterwettbewerben sehr erfolgreich verwertet.
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