Influenzasaison startet

Chemnitz- Die Gesundheitsministerin Barbara Klepsch ruft zur Schutzimpfung auf.

In dieser Woche ist es wieder soweit: Die neue Influenzasaison für 2019/20 beginnt.

Dies ist auch der Startschuss für den öffentlichen Gesundheitsdienst mit der Berichterstattung zur Influenza. Dabei werden bis zur 17. Kalenderwoche im Jahr 2020 unter anderem Erkrankungshäufungen, Komplikationen, Todesfälle sowie die dominierenden Virustypen wöchentlich erfasst und ausgewertet.

Die Auswertung der Faktoren erlaubt die Einschätzung der Influenzaaktivität im Jahresvergleich. Dadurch können Aussagen zum Ausmaß von Epidemien, zum zeitlichen Ablauf einer Saison, zur regionalen Ausbreitung und zu den besonders betroffenen Altersgruppe getroffen werden.

Deshalb stellen Berichte einen wichtigen Informationsbeitrag zum Infektionsstatus der Bevölkerung dar. Außerdem sind sie relevant für die Maßnahmen der Prävention und Bekämpfung.

Insbesondere durch eine Grippeschutzimpfung kann sich vor der Ansteckung mit Grippeviren geschützt werden.

Somit ruft die Gesundheitsministerin Barbara Klepsch vor allem medizinisches Personal dazu auf, sich impfen zu lassen. Sie betont, dass das Gesundheitswesen nur funktionieren kann, wenn das Personal ausreichend geimpft ist, denn so können sie in der Grippezeit nicht erkranken.

Im Freistaat Sachsen wurden von der 40. Kalenderwoche 2018 bis einschließlich der 17. Kalenderwoche insgesamt 22.640 Influenza-Erkrankungen übermittelt. Dies war die zweithöchste Fallzahl in einer Saison in Sachsen. Hinzuzufügen ist jedoch, dass die Dunkelziffer sicherlich noch um einiges höher liegt, da nicht jeder Erkrankte zum Arzt geht. Außerdem veranlasst nicht jeder Arzt bei allen Patienten eine Laboruntersuchung.