Informationsveranstaltung zum Thema „Asyl in Pieschen“

Der Ortsbeirat Pieschen und das Ortsamt laden am Mittwoch, 6. Mai, zu einer Informationsveranstaltung zu „Asyl in Pieschen“ in den Bürgersaal des Rathauses ein. Es berichten u.a. Vereine und Organisationen über ihre Arbeit mit Flüchtlingen in Pieschen.+++

Am Mittwoch, 6. Mai, 19 Uhr, laden der Ortsbeirat Pieschen und das Ortsamt zu einer Informationsveranstaltung „Asyl in Pieschen“ in den Bürgersaal des Rathauses, Bürgerstraße 63, ein. Die Ortsbeiräte Pieschen hatten im November 2014 vor dem Hintergrund der Diskussionen zur Unterbringung von Flüchtlingen in Dresden beschlossen, in diesem Jahr Veranstaltungen zu aktuellen Entwicklungen in Pieschen durchzuführen, um die Dresdnerinnen und Dresdner umfassend zu informieren .

Zur Veranstaltung am 6. Mai wird Andreas Naumann vom Sächsischen Flüchtlingsrat einen Einblick geben, wann und auf welcher Grundlage Menschen in Deutschland einen Asylantrag stellen können, wer nach Dresden kommt und wie sie auf die Stadtteile aufgeteilt werden.

Der Sächsische Flüchtlingsrat ist für die Sicherung der Betreuungsstabilität, die Koordinierung des Engagements von Einzelpersonen und Initiativen, der Netzwerkarbeit mit ansässigen Trägern und Initiativen und der Nachbarschaftsarbeit in Pieschen, Klotzsche und der Äußeren Neustadt zuständig. Eingeladen ist auch Dr. Ingrid Blankenburg vom Verein für soziale Integration von Ausländern und Aussiedlern e.V., die von ihrer täglichen Arbeit in einem Übergangswohnheim in Pieschen erzählt.

Mitarbeiter des Sozialamtes vertreten die Stadtverwaltung, der Ortsamtsleiter von Pieschen, Christian Wintrich, moderiert.

In Pieschen haben sich in den letzten Monaten Initiativen und Netzwerke entwickelt, die sich mit dem Thema „fremde Nachbarn“ und einer Willkommenskultur beschäftigen, die eher im Verborgenen, aber nachhaltig arbeiten. Vertreter dieser Aktionen sind ebenfalls anwesend und berichten über ihre Erfahrungen.

Alle Dresdnerinnen und Dresdner sind herzlich eingeladen sich zu informieren und ihre Fragen zu stellen.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden