Ingolf Roßberg erneut vor Gericht

Ab Montag steht Ingolf Roßberg erneut vor Gericht. Der suspendierte Oberbürgermeister muss sich zum zweiten Mal zur Beihilfe zum Bankrott verantworten.

2006 stand Roßberg das ersten Mal vor dem Dresdner Amtsgericht. Angeklagt wegen Untreue und Beihilfe zum Bankrott soll er seinem ehemaligen Flutkoordinator Rainer Sehm geholfen haben, Vermögen am Insolvenzverwalter vorbeizu schleusen. Im September wurde Roßberg zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten verurteilt. Er ging in Revision. Der Bundesgerichtshof hob das Urteil Im August 2007 auf und sprach ihn von den Untreuevorwürfen frei , hielt ihn aber der Beihilfe zum Bankrott für schuldig. Der Fall wurde zurück ans Landgericht verwiesen. Angesetzt sind zunächst neun Verhandlungstage