Ingrid Mössinger soll Chemnitzer Ehrenbürgerin werden

Chemnitz – Die Generaldirektorin der Kunstsammlungen Chemnitz, Ingrid Mössinger, soll mit der Ehrenbürgerschaft der Stadt Chemnitz ausgezeichnet werden.

Wie die Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig mitteilte, wird sie dem Stadtrat die Ehrung vorschlagen. Damit sollen die Verdienste Ingrid Mössingers, um die Kunstsammlungen und die Stadt Chemnitz geehrt werden.

Als Begründung führt die Oberbürgermeisterin unter anderem an, dass die hochkarätigen und international beachteten Ausstellungen, die von Ingrid Mössinger verantwortet wurden, das Haus zu einer erstklassigen Adresse in der Kunstwelt gemacht haben. Das Renommee, das die Kunstsammlungen dank Ingrid Mössinger genießen, hat auch Chemnitz in der ganzen Welt bekannter werden lassen, so Barbara Ludwig weiter.

Seit 1996 ist Ingrid Mössinger als Generaldirektorin der Kunstsammlungen Chemnitz tätig und für das Museum am Theaterplatz, das Museum Gunzenhauser, das Schloßbergmuseum mit Burg Rabenstein und das Henry van de Velde-Museum in der Villa Esche zuständig. Ausstellungen wie Andy Warhol, Karl Schmidt-Rottluff oder die Peredwischniki haben nicht nur in der Stadt Chemnitz, sondern auch international für Aufsehen gesorgt.

In der Vergangenheit wurde Ingrid Mössinger bereits mehrfach für ihre Arbeit ausgezeichnet. So ist sie unter anderem Ritter der französischen Ehrenlegion sowie Trägerin des Bundesverdienstkreuzes. Bis Ende April ist Ingrid Mössinger noch im Amt, danach wird sie in den verdienten Ruhestand treten.

Ob sie mit einer Ehrenbürgerschaft ausgezeichnet wird, entscheidet sich 7. März. Dann wird der Stadtrat über den Vorschlag abstimmen.