Innenminister Ulbich setzt auf Polizeireform in Sachsen

Innenminister Ulbich hat am Freitagvormittag gemeinsam mit Landespolizeipräsident Rainer Kann das Autobahnpolizeirevier Dresden besucht und über die Umsetzung der Polizeireform in Sachsen informiert. +++

Mit den Änderungen sollen die Strukturen innerhalb der sächsischen Polizei an den gesellschaftlichen Wandel angepasst werden. Da die Bevölkerung schrumpft, soll es in Zukunft auch weniger Beamte geben. Kritiker, auch innerhalb der Polizei, befürchten allerdings, dass sich dadurch die Sicherheit im Freistaat verschlechtert. Beim Vorort Termin bei der Autobahnpolizei in Dresden gab Ulbig Entwarnung.

Interview Markus Ulbig (CDU); Innenminister (im Video)

Umstritten ist vor allem der Stellenabbau innerhalb der Reform, der sich bis 2020 auf 1.200 Stellen im Polizeidienst Sachsen belaufen soll. Trotzdem sollen weiterhin jedes Jahr 300 junge Leute ausgebildet und in den Dienst übernommen werden.
Weniger Stellen sind dagegen bei Führung und Verwaltung geplant. Veränderungen gibt es außerdem bei der Organisation.

Interview mit Rainer Kann; Landespolizeipräsident (im Video)

Sachsen hat sich vorgenommen, auch in Zukunft eines der sichersten Länder in Deutschland zu bleiben.

Interview mit Rainer Kann; Landespolizeipräsident (im Video)

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