Instandsetzung von zwei Stützmauern an der Albertbrücke

Vom 2. April bis zum 9. September 2013 werden zwei Stützmauern an der Albertbrücke auf der Neustädter Seite instand gesetzt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 61 700 Euro. +++

Arbeiter brechen die Abdeckplatten sowie die erste Steinreihe der Verblendung ab und mauern diese wieder auf. Dies betrifft die gesamte Stützwandlänge einschließlich der Reliefbereiche  und der Mauerrundungen. Darüber hinaus bessern die Arbeiter Steinverwitterungen und -ausbrüche aus. Auch das Geländer wird ausgebaut und durch ein neues schmiedeeisernes Geländer entsprechend dem historischen Vorbild ersetzt.

Mit der Ausführung der Arbeiten wurde die Firma KIS Kamenzer Ingenieur- und Straßenbau GmbH beauftragt. Die Kosten belaufen sich auf rund 61 700 Euro.

Die Stützmauern liegen unmittelbar flußauf- und flussabwärts des ersten Pfeilers der Albertbrücke auf der Neustädter Seite. Sie verlaufen parallel zum Radweg und stützen ihn. Beide Stützmauern sind Schwergewichtsmauern aus Beton mit einer Natursteinabdeckung und Sandsteinverblendung. In den Sandsteinverblendungen sind jeweils Reliefs eingesetzt. Das Relief „Die Bomätscher“ (sächsische Bezeichnung für Schiffszieher, auch Treidler genannt) an der in Richtung Waldschlößchenbrücke gelegenen Stützmauer wurde von Edmund Moeller geschaffen. Das Relief an der in Richtung Stadtzentrum gelegenen Stützmauer heißt „Fischerei“ und wurde von H. A. Raddatz gestaltet.

Quelle: Dresden – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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