Institut für Schulpädagogik schließt Kooperationsvertrag mit Helmholtzschule

Das Institut für Schulpädagogik und Schulentwicklungsforschung der Universität Leipzig hat vor kurzem einen Kooperationsvertrag mit der Helmholtzschule in Leipzig geschlossen. Danach sollen die Pädagogen der Mittelschule in inhaltlichen Fragen beraten werden, wie Institutsleiterin Prof. Dr. Barbara Drinck am Donnerstag mitteilte. Im Gegenzug wirken Studierende an der Weiterentwicklung der Schule mit und dürfen auch selbst unterrichten.

Die Helmholtzschule wird unter anderem im Umgang mit schwierigen Kindern und bei der Weiterentwicklung ihres Schulprogramms beraten. Eine Studentengruppe erarbeitet unter wissenschaftlicher Leitung Modelle für den fächerverbindenden Unterricht und erprobt diese im Regelunterricht an der Mittelschule.

Im Rahmen dieser Vereinbarungen analysierten die Mitarbeiter des Instituts unter anderem die Methodik und Didaktik des Mathematikunterrichts und entwickelten Methoden, um die Schüler stärker für dieses Fach zu interessieren und differenzierter auf die unterschiedlichen Leistungsniveaus innerhalb der Klassen einzugehen. Studierende der Universität Leipzig betreuten auch Arbeitsgemeinschaften wie beispielsweise im Bereich Theater oder der Begabtenförderung in Mathematik.