Integration von Asylbewerbern: Martin Dulig auf Mission in Unternehmen

In der kommenden Woche wird Wirtschaftsminister Martin Dulig verschiedene Unternehmen und Institutionen in Sachsen besuchen. Es geht explizit um die Integration von Asylbewerbern bzgl. Ausbildung und Einstellung. +++

An drei Tagen stehen insgesamt elf Termine auf dem Programm. Im Mittelpunkt stehen Gespräche mit den Geschäftsführern und Mitarbeitern zu Themen wie Fachkräftebedarf, Ausbildung und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Aber auch Themen wie Innovationsförderung, Digitalisierung und Globalisierung werden Gesprächsinhalt sein.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen beim Thema Asylpolitik wird er mit seinen Gesprächspartnern explizit über die Integration von Asylbewerbern bzgl. Ausbildung und Einstellung in die Unternehmen sprechen. „Mir ist es wichtig, mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen. Es interessiert mich, welche Themen und Herausforderungen es aktuell gibt. Ich möchte mir selbst ein Bild machen, wie sich die verschiedenen Branchen entwickelt haben und welche Potentiale es gibt. Nur so können wir gemeinsam entsprechend politische Entscheidungen voranbringen und umsetzen“, so Dulig im Vorfeld.

Auftakt ist am Dienstag, dem 18. August in der westsächsischen Region. Staatsminister Dulig besucht hier u.a. die MUGLER AG. Das Unternehmen hat in den vergangenen 25 Jahren eine beeindruckende Entwicklung vollzogen. Erst 2014 erfolgte die vierte Erweiterung der Gewerbefläche durch den Umbau einer alten Industriebrache und ehemaligen Textilfabrik am Hauptsitz in Oberlungwitz. Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen im Rahmen des Schaufensters ELEKTROMOBILITÄT VERBINDET innerhalb des interdisziplinären und institutionenübergreifenden Projektes „Freiluftlabor Neue Mobilität am Sachsenring“.

 Am Mittwoch geht es nach Ostsachsen. Die Lausitz gilt als Region mit reicher Wirtschaftsgeschichte und Industriekultur, ist aber in besonderem Maße betroffen vom Strukturwandel. Minister Dulig besucht hier u.a. die Fahrzeugtechnik Miunske GmbH in Großpostwitz. Das Unternehmen setzt auf klassische Erfolgsfaktoren des Mittelstandes: Verwurzelung in der Region und Rückhalt in der Familie. Das Unternehmen gewann 2012 den großen Preis des Mittelstandes und wurde 2015 als sächsisches Unternehmen des Jahres unter den Top 5 nominiert. Von der Bertelsmann Stiftung erhielt die Firma das Siegel als „familienfreundlicher Arbeitgeber“.

Den Wochenabschluss bildet der Besuch des José Carreras Forschungszentrums in Leipzig am Freitag, dem 21. August. Hier ist ein Gespräch mit Prof. Dr. Dietger Niederwieser, Leiter der Abteilung Hämatologie und internistische Onkologie, Universitätsklinikum Leipzig AöR, vorgesehen.

Quelle: Wirtschaftsministerium

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