Integrationsbeauftragter begrüßt Selbstverpflichtung Leipziger Diskotheken

Stojan Gugutschkow, der Integrationsbeauftragte der Stadt, begrüßt die gestern bekannt gewordene Selbstverpflichtung der meisten Leipziger Diskothekenbetreiber zur Gleichbehandlung ihrer Kunden. +++

„Ich freue mich sehr, dass der jahrelange Einsatz der Stadtverwaltung sowie des Antidiskriminierungsbüros Sachsen für diskriminierungsfreie Einlasskontrollen und ihre zahlreichen Gespräche mit allen Beteiligten nun zu konkreten Aktivitäten führen sollen“, erklärt er.

„Jetzt wird es darauf ankommen, zügig die angekündigten Schulungen der Mitarbeiter durchzuführen und die Aufkleber für alle sichtbar anzubringen, zugleich aber auch die an der Aktion noch nicht beteiligten Diskotheken zur Teilnahme zu bewegen. Denn eine Gleichbehandlung am Diskoeingang müsste eigentlich für alle eine Selbstvertändlichkeit sein. Wir werden auch weiterhin – gemeinsam mit der IHK und dem DEHOGA-Regionalverband – wachsam bleiben müssen, damit das Umdenken nachhaltig ist, gerichtliche Auseinandersetzungen überflüssig werden und der gute Ruf Leipzigs als weltoffene Stadt nicht durch diskriminierende, entwürdigende Einlasskontrollen beschädigt wird“, führt Gugutschkow weiter aus.