Integrationsgespräch – So will der Freistaat zugewanderte Menschen zu unseren Nachbarn machen

Dresden – „Integration kann nur vor Ort geschehen“, erzählt die sächsische Integrationsministerin Petra Köpping (SPD) im Jahresinterview. Dazu hat der Freistaat Sachsen ein Förderprogramm für integrative Maßnahmen aufgelegt. Das Programm wird durch Initiativen und Verein rege genutzt – die Nachfrage ist größer als die vorhandenen Mittel. Die Zahl der neu ankommenden Asylsuchenden ist 2016 zum Vorjahr deutlich gesunken. Deshalb hat der Freistaat im Doppelhaushalt auch die finanzielle Ausstattung des Bereichs verringert. Zudem haben sich erfahrene Träger etabliert. Im Juni 2017 soll sich vorraussichtlich entscheiden, wie Asylsuchende mit Bleiberecht zukünftig gleichmäßig im Freistaat verteilt werden sollen. Eine Wohnsitzauflage befindet sich in der Diskussion. Über diese und weitere Themen hat Moderator Jonathan Woch mit der sächsischen Integrationsministerin gesprochen.