Interaktive Lichtinstallation „Talking Tower“ am Ernemannturm

Bei der Lichtinstallation der Dresdner Künstlergruppe Kazoosh! verwandeln 16 Scheinwerfer die oberste Fensterreihe des Turms der Technischen Sammlungen in strahlende Bildpunkte. Gesteuert werden können sie direkt per Smartphone. +++

Die Lichtinstallation TALKING TOWER der Dresdner Künstlergruppe Kazoosh! erweckt den Ermannturm der Technischen Sammlungen zum Leben. 16 Scheinwerfer verwandeln die oberste Fensterreihe des Turms in weit in die Nacht strahlende Bildpunkte, die miteinander verschaltet und computergesteuert ein großflächiges Display bilden.

Der nächtliche Beobachter ist eingeladen, mit seinem Smartphone direkt einzugreifen. Über verschiedene Anwendungen kann man mit dem Turm kommunizieren – Farbe, Bewegungen, Muster bestimmen, Spiele spielen oder mit anderen ein komplexes Lichtspektakel orchestrieren.

Aus dieser kommunikationsfreudigen Einstellung heraus erklärt sich der Titel der Arbeit: TALKING TOWER. Der sprechende Turm.

Über das Jahr verteilt kommen weitere neue interaktive Szenarien hinzu. Ab sofort ist es möglich selber über die Website turm.neuesvomlicht.de eines der 16 Fenster auszuwählen. Dazu wird die eigene Position auf der Karte markiert oder einfach per GPS übermittelt. Ab hier beginnt der kreative Dialog mit dem Turm. Nach Auswahl der Lieblingsfarbe stehen unterschiedlichste Touch-Gesten für Farbwechsel, Helligkeit, Rhythmus und Bewegung zur Verfügung.

In den Zeiten von 6 bis 7 Uhr und 17.30 bis 20 Uhr ist es so möglich den Himmel über Striesen mit eigenem Farbzauber zu erhellen. Ein besonderer Reiz entsteht, wenn mehrere Nutzer gleichzeitig mit dem Turm sprechen.

Diese interaktive Medienkunstinstallation ist ein zentrales Element des Dresdner Lichtjahrs 2015, das vom Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik, den Technischen Sammlungen Dresden und dem tjg. theater junge generation in Kooperation mit zahlreichen Partnern getragen wird und eingebettet ist in das International Year of Light der UNESCO.

Die Vereinten Nationen wollen damit die Rolle des Lichts in Wissenschaft, Kultur und Technik stärker thematisieren.

Quelle: Technische Sammlungen Dresden

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