Interesse an Stasi-Akten in Sachsen ungebrochen

Das Interesse nach Akteneinsicht bei den Stasiunterlagenbehörden in Sachsen ist groß. Mehrere 1000 Anträge sind im ersten Viertel Jahr 2012 gestellt worden. Mehr unter www.dresden-fernsehen.de +++

Das nicht abebbende Interesse rechtfertigt die Außenstellen der BStU in Dresden, Chemnitz und Leipzig.

Auch Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich äußerste sich zum Thema:

Dem Wunsch der Bürgerinnen und Bürger nach Aufklärung und Einsicht in die Stasiakten muss die Politik auch in Zukunft uneingeschränkt entsprechen. „Es ist selbstverständlich, dass wir diese Unterlagen so lange zugänglich machen wie der Bedarf besteht und das vor Ort. Unseren Bürgerinnen und Bürger soll auch in den kommenden Jahren Einsicht in die Akten der Staatssicherheit der ehemaligen DDR gewährt werden. Das gehört zur Aufarbeitung dazu und folgt keinem Kalender“, so Ministerpräsident Stanislaw Tillich.

Nach Auffassung von Sachsens Regierungschef gibt es zur Frage einer Auflösung der Stasiunterlagenbehörde und vor allem über eine etwaige Überführung der Akten in die staatlichen Archive aktuell keinen Entscheidungsbedarf. Dass die Stasiunterlagenbehörde in den ostdeutschen Ländern auch in Zukunft vertreten sein muss, darüber seien sich die Ministerpräsidenten der ostdeutschen Bundesländer bei ihrem Gespräch mit dem Chef der Stasiunterlagenbehörde, Roland Jahn, im Oktober letzten Jahres einig gewesen.

Über das Thema Stasi-Akten und Stasi-Unterlagenbehörde hat sich Juliane Ehrlich mit dem Außenstellenleiter Dresden Konrad Felber unterhalten.

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