Interkulturelle Klänge in der St. Pauli Ruine

Dresden- Während anderorts die Pegida-Bewegung den siebten Jahrestag feierte, hat in der Theaterruine St. Pauli am 17. Oktober eine Art Kontrastprogramm stattgefunden. Mehrere Bands und Solokünstler aus verschiedenen Ländern haben sich bei der Veranstaltung "Klang-Brücken ins Paradies" ein Stelldichein gegeben. An diesem Tag feierten die 31. Interkulturellen Tage ihren Abschluss. Veranstalter an diesem Abend waren der Ausländerrat sowie die Integrations- und Ausländerbeauftragte von Dresden und nicht zuletzt der Künstler Paul Hoorn von "Paradiesisch musizieren". Er agierte an diesem Abend auch spontan als Dirigent für das Paradiesorchester und die Kolibri-Band.

Und so gab es an diesem Abend die volle Vielfalt an Musik und Kultur. Sowohl die madagassischen Musiker der Gruppe Madagask’ART sorgten für interkulturelles Flair, als auch die Grupo Folclórico Raíces, eine junge Gruppe aus Musikern und Tänzern, die in Dresden chilenische Traditionen pflegt. Russland und die Ukraine, aber auch der Iran und Venezuela sind zwei weitere Länder, dessen Klänge an diesem Abend zu hören gewesen sind. Und damit gingen unter dem Motto "Verantwortung. Gemeinsam. Leben." die Interkulturellen Tage für 2021 zu Ende.