Interkulturelle Wochen und die Rahman-Moschee

Leipzig – Im Rahmen der Interkulturellen Wochen haben sich am Mittwoch die örtlichen Migrantenorganisationen vorgestellt. Beim Aktionszelt vor dem Gewandhaus gab es die Möglichkeit, mit Zugewanderten ins Gespräch zu kommen und durch Kreativangebote und Vorführungen fremde Kulturen kennenzulernen.

 

 

Über 20 Organisationen waren dabei vertreten. Die Al-Rahman-Moschee war zwar beim Aktionszelt nicht dabei, ein fester Bestandteil des Programmheftes ist sie dennoch. Zum Abschluss der Interkulturellen Wochen wird der Tag der offenen Moschee beworben. Und dafür gab es bereits von mehreren Seiten Kritik an der Stadt. Die Al-Rahman-Moschee ist geprägt von Salafisten und salafistischem Gedankengut. Davor warnen Behörden wie der Verfassungsschutz bereits seit Jahren. Dennoch wirbt ausgerechnet die Stadtverwaltung regelmäßig für Veranstaltungen der Islamisten.

Dem Veranstalter sind die Kritikpunkte bekannt – jedoch soll ein ergänzender Hinweis nicht erforderlich sein. Der Grund: Der Öffentlichkeit sei aufgrund der Medienberichterstattung bereits bekannt, dass die Moschee wegen der salafistischen Positionen ihres Imams durch den sächsischen Verfassungsschutz beobachtet wird. Mittlerweile ist die Al-Rahman-Moschee die größte muslimische Gemeinde im Freistaat.