Internationale Spitzenmusiker beim Bach-Wettbewerb in Leipzig

Johann Sebastian Bach wurde als Virtuose, Organist und Komponist hochgeschätzt. Auch wenn seine Werke erst nach seinem Tod weltweit berühmt worden, versuchen derzeit 125 junge Spitzenmusiker in seine Fußstapfen zu treten. Sie stellen sich der strengen Jury im Bach-Wettbewerb und hoffen auf eine Karriere mit vielen Konzerten. Wir haben eine junge Geigerin zu ihrem Vorspiel begleitet.

Der Gang zur Bühne, der Applaus, der große Auftritt. Davon träumen junge Musiker. Aber bis dahin ist es ein langer Weg. Eine Möglichkeit, sein Talent unter Beweis zu stellen, ist der internationale Bachwettbewerb, der dieser Tage in Leipzig ausgetragen wird. Wer für diesen Wettbewerb nominiert wird, der hat bereits ein Auswahlverfahren auf höchstem musikalischen Niveau hinter sich gebracht.
So auch Friederike Starkloff. Die gebürtige Chemnitzerin ist eine von 125 Teilnehmern. Und sie ist den meisten schon einen Schritt voraus, denn sie hat es in die zweite Runde geschafft. Etwa eine Stunde dauert ihr Auftritt. 60 Minuten mit und ohne musikalische Begleitung. 3600 Sekunden höchste Konzentration. Und dann ist es vollbracht. Dem Publikum hat Friederikes Auftritt gut gefallen.
Aber wie geht es ihr so kurz nach dem Auftritt?

interview: Friederike Starkloff, Geigerin

Für die Jury ist Friederike keine Unbekannte. Besonders Professor Kussmaul kennt die Geigerin gut, er unterrichtet Sie an der Hochschule für Musik in Freiburg. Und wie lautet sein Urteil?

Interview: Prof. Rainer Kussmaul, Jurymitglied

Ob Friederike eine Bachpreisträgerin wird, entscheidet sich am Samstag. Dann endet der große Bachwettbewerb mit der feierlichen Preisverleihung und dem Abschlusskonzert. Und vielleicht ertönt dann auch wieder Friederikes Violine.