Internationaler Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb: Deutschland bei Violinen nach erster Runde vorn

Für 37 Teilnehmer beginnt am Montag die zweite Runde beim Bach-Wettbewerb in Leipzig.

„Es war eine spannende Zeit.“, sagte Robert Levin, Präsident des Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbs Leipzig, zur Bekanntgabe der Ergebnisse der ersten Runde. „Das allgemeine Niveau war sehr hoch. Das zeigt, dass der Bach-Wettbewerb nur die besten jungen Musiker nach Leipzig zieht.“, so Levin weiter.

Trotzdem können nur 37 der insgesamt 125 angereisten Teilnehmer am Montag in die zweite Runde der Leipziger Konkurrenz starten. In den Fächern Klavier und Violine sind das jeweils 12 Kandidaten, bei den Cembalisten kommen aufgrund eines Gleichstandes 13 Teilnehmer weiter.

Während zur zweiten Runde in den Fächern Klavier und Cembalo mit jeweils vier Teilnehmern ein Drittel der Bachpreisträger-Anwärter aus Russland kommt, liegen im Fach Violine/Barockvioline die Deutschen mit fünf Kandidaten vorn, gefolgt von Russland mit drei Kandidaten. Insgesamt sind 16 Länder in der zweiten Runde vertreten.

Bereits seit Mittwoch wetteifern junge Spitzenmusiker in den Fächern Klavier, Cembalo, Violine/Barockvioline vor einer Jury aus führenden Bach-Interpreten der Gegenwart um den Titel „Bachpreisträger“ in unserer Messestadt.

Die zweite Runde dauert bis Dienstagabend. Bereits am Mittwoch, dem 14. Juli 2010, beginnt ab 18 Uhr für die sechs besten jeden Faches das Semifinale. Alle Wertungsvorspiele sind öffentlich. Der Bach-Wettbewerb endet am nächsten Samstag, dem 17. Juli 2010, mit der feierlichen Preisverleihung und dem Abschlusskonzert, bei dem die drei Preisträger jeden Faches zu hören sein werden.