Internationaler Tag zur Abschaffung der Tierversuche am 26. April

14.516 Tiere mussten in Sachsen im Jahr 2012 bei Tierversuchen im Dienste der Wissenschaft ihr Leben lassen, darunter Schafe, Meerschweinchen und Kaninchen. +++

Anlässlich des Internationalen Tags zur Abschaffung der Tierversuche am 26. April fordert Elke Herrmann, Sprecherin für Tierschutz der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, mehr Einsatz der Staatsregierung gegen Tierversuche in Sachsen.   „14.516 Tiere mussten in Sachsen im Jahr 2012 bei Tierversuche im Dienste der Wissenschaft ihr Leben lassen, darunter Schafe, Meerschweinchen und Kaninchen, wie eine Anfrage meines Abgeordnetenkollegen Dr. Karl-Heinz Gerstenberg (GRÜNE) ergab. Ein Jahr zuvor waren es nur 9.112“, kritisiert Herrmann. „Auch die Zahl der Tierversuche ist in Sachsen weiter erschreckend hoch. 2012 wurden 73.090 Tiere für wissenschaftliche Untersuchungen benutzt, 2009 waren es nur 71.678.“   „Ich fordere die zuständige Sozialministerin Christine Clauß (CDU) auf, Tierversuche wenigstens überall dort nicht mehr zuzulassen, wo alternative Verfahren schon heute zur Verfügung stehen  – auch wenn sie mehr Geld kosten“, so die Abgeordnete.  „Unser vorliegender Gesetzentwurf zum Verbandsklagerecht für Tierschutzverbände kann helfen, Tierversuche zu minimieren“, so Herrmann.   Kleine Anfrage ‚Tierversuche an sächsische Hochschulen‘ (Drs 5/12977) http://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=12977&dok_art=Drs&leg_per=5&pos_dok=-1   ‚Sächsisches Gesetz über das Verbandsklagerecht für Tierschutzvereine (Sächsisches Tierschutzverbandsklagegesetz – SächsTVG) ‚ – (Drs 5/14108) http://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=14108&dok_art=Drs&leg_per=5&pos_dok=0

Quelle: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag