Interreligiöser Austausch auf dem Friedensfest

Dresden - Mit viel Musik haben Christen, Juden und Muslime das "Friedensfest der Kinder Abrahams" gefeiert. Denn eines haben die die Gemeinden gemeinsam - den Glauben an Gott. Das Friedensfest stand in diesem Jahr unter dem Thema "Naturschutz / Bewahrung der Schöpfung". Ein Thema, das die Religionen vereint.

Auf der Veranstaltung wurden neben musikalischen Beiträgen auch Gebete gesprochen und aus den Schriften der jeweiligen Religionen vorgelesen. Das Thema Nachhaltigkeit beschäftigt natürlich ebenfalls Dresdens Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen. Sie sagt, auch in der Stadt habe man viele Konzepte, um die Ressourcen Boden, Luft und Wasser zu schützen. Ein jeder ist eingeladen, privat 

Das Friedensfest geht auf den Propheten Abraham zurück, der vor über 1.000 Jahren vor Christus gelebt haben soll. Sein Nachfahre soll die Völker des Islams und des jüdischen Volkes gegründet haben. Auch Jesus, so heißt es in den heiligen Schriften, sei ein Nachfahre Abrahams. 2.000-3.000 Jahre später ist das Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit wichtiger denn je und jeder lebt dies auf seine Weise aus.

In Dresden wird das Friedensfest seit 2016 als interreligiöses Fest gefeiert und sorgte auch in diesem Jahr Rahmen der Interkulturellen Tage für einen gut gefüllten Plenarsaal im Dresdner Rathaus.