Irrenhaus im Theater Chemnitz

Das Chemnitzer Schauspielhaus hat seit dem Wochenende einen modernen Theaterklassiker im Programm.

Am Samstag feierte das Stück „Einer flog über das Kuckucksnest“ Premiere.

In dem Drama, nach dem gleichnamigen Roman von Ken Kesey, wird auf eindringliche Art und Weise das Verhältnis einer Gesellschaft zu Außenseitern, Ausrangierten und Träumern thematisiert.

Interview: Carsten Knödler – Schauspieldirektor

Der Protagonist des Stückes Randle P. McMurphy wird von einem Gefängnis in die psychiatrische Anstalt verlegt.

Eigentlich will dieser dort in Ruhe seine restliche Haftstrafe absitzen, bekommt aber sehr schnell die körperlichen und geistigen Überwachungs- und Strafmethoden zu spüren.

McMurphy denkt aber gar nicht daran, sich irgendwelchen Verhaltensregeln zu beugen oder sich ruhig stellen zu lassen.

Mit Witz, Charme und Vehemenz schafft er es, die eingeschüchterten Insassen zum Widerstand gegen den menschenunwürdigen Anstaltstrott aufzurütteln.

Interview: Carsten Knödler – Schauspieldirektor

Für die nächste Vorstellung am Mittwochabend sind noch wenige Restkarten erhältlich.

Der letzte Vorstellungstermin für das Stück in dieser Spielzeit ist der 20. Juni 2014.