Israelische Jugendliche helfen Hochwasseropfern

Vom 30. Juni bis 11. Juli kommt das israelische Kammermusikensemble „Geffen“ in diesem Jahr nach Dresden, um gemeinsam mit den Dresdner Partnern zu musizieren. Die Einnahmen kommen den Opfern des Hochwassers zu Gute.+++

Die Gäste vom Musikkonservatorium Karmiel (Israel) treffen die jungen Musikerinnen und Musiker vom Sächsischen Landesgymnasiums für Musik „Carl Maria von Weber” zu gemeinsamen Proben und Konzerten. Am Mittwoch, 3. Juli, 19 Uhr, gibt das Ensemble „Geffen“ ein Konzert unter dem Titel „Song of the valley“ in der Aula Musikgymnasiums, Kretschmerstraße 27 in Dresden-Blasewitz. Sie werden traditionelle israelische Lieder zu Gehör bringen und dazu deren zeitgeschichtlichen Hintergrund mit Bildern erhellen. Am Donnerstag, 4. Juli, 18:30 Uhr, musizieren die israelischen Gäste gemeinsam mit jungen deutschen Schülerinnen und Schülern wiederum im Musikgymnasium in einem Benefizkonzert zugunsten der Förderschule Burkersdorfer Weg. Am 9. und 10. Juli, jeweils 19 Uhr, sind die israelischen Künstler gemeinsam mit Jugendlichen und Absolventen des Sächsischen Landesgymnasiums für Musik in der Dresdner Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber” am Wettiner Platz zu erleben.

Die erschreckenden Nachrichten von der erneuten Hochwasserkatastrophe entlang der Elbe hatten auch in Israel Mitgefühl ausgelöst. Spontan entschlossen sich die israelischen Gäste, in Pirna ein zusätzliches Benefizkonzert zu veranstalten. Gemeinsam mit der Band des Binationalen Internates „Sleepy People“ unter Leitung von Ivona Řihová, und „Chalijastre“, der Klezmerband der Musikschule Pirna wird am 2. Juli, 19 Uhr die Hochwassergala am Friedrich Schiller Gymnasium Pirna bereichert. Alle Einnahmen des Abends werden Opfern des Hochwassers zugute kommen. Begleitet werden die israelischen Jugendlichen auch von Rafael Skorka (25), der als ehemaliger Schüler des Horowitz-Konservatoriums Karmiel heute bereits ein in Israel und der Welt gefeierter Pianist ist und sein Wissen an junge Pianisten der sächsischen Künstlerschmiede weitergeben wird. Maßgeblich unterstützt wird die Begegnung durch die AG Dresden der Deutsch-Israelischen Gesellschaft unter Leitung von Ralf Wilhelm.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden