Israelisches Startup bezieht „Future Mobility Incubator“

Dresden - Der Dresdner Brutkasten für junge Startup-Unternehmen „Future Mobility-Incubator" wagte den Schritt auf die internationale Bühne. Ab September bezieht das Israelisches Startup "Make my day" sein Quartier in der Gläsernen Manufaktur.

Volkswagen unterstützt innovative Geschäftsideen rund um die Mobilität der Zukunft. „Make my day“ setzte sich in einem Pitch-Wettbewerb gegen 40 Wettbewerber durch. Das Startup entwickelt einen digitalen, persönlichen Assistenten im Auto, der den optimalen Weg für den Fahrer sucht und dabei unter anderem das Laden für Elektro-Fahrzeuge oder tägliche Einkäufe in die Routenplanung integriert. Der Nutzer soll damit Zeit und Geld sparen. „Make my day“ arbeitet ab September 2018 in der Gläsernen Manufaktur und kann dort mit Unterstützung von Volkswagen und der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden seine Ideen zur Marktreife entwickeln.

40 israelische Startups aus dem Bereich Mobilität der Zukunft hatten sich am Wettbewerb auf der EcoMotion beteiligt. Fünf davon wurden ausgewählt und präsentierten ihre Mobilitätskonzepte einer sechsköpfigen Experten-Jury von Volkswagen und Landeshauptstadt Dresden. „Make my day“ überzeugte vor allem durch die klare Kundenorientierung seiner App.

© Volkswagen

Das Startup wird für sechs Monate vom Inkubator-Programm von Volkswagen in der Gläsernen Manufaktur in Dresden unterstützt. Eine Zeit davon wird das Startup ferner im „Konnect“, dem neu gegründeten Campus Tel Aviv der Volkswagen AG, arbeiten. Der Volkswagen Konzern hatte den Campus im Vorfeld der EcoMotion in Anwesenheit von Israels Minister für Wirtschaft und Handel, Eli Cohen, eröffnet. Er ermöglicht Start-ups und lokalen Partnern den direkten Austausch mit dem Volkswagen Konzern und seinen Marken. Dabei geht es nicht nur um eine intensive Zusammenarbeit mit der hochinnovativen Tech-Szene in Israel, sondern auch um Beratung und Betreuung der Startups.

Der Inkubator in Dresden richtet sich gezielt an gründungswillige Studenten und Wissenschaftler. Teil des Inkubator-Programms ist eine finanzielle Unterstützung von 15.000 Euro pro Startup.