Ist Chemnitz eine Klein- oder eine Großstadt?

Welche Zukunft hat die Chemnitzer Kulturszene? Wie erleben die Bewohner selbst ihre Stadt Chemnitz?

Mit diesen Fragen haben sich seit einen halben Jahr sechs Studentinnen der Universität der Künste Berlin beschäftigt und dazu Chemnitzer befragt – von Schülern über Kulturschaffende bis zu Senioren.

Am Donnerstagabend hat das Team die Ergebnisse ihres Abschlussprojektes im Club „Atomino“ vorgestellt.

Interview: Susan Olbrich – Studentin „Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation“ UdK Berlin

Vor rund einhundert mehrheitlich jungen Besuchern im „Atomino“ wurde die Ergebnisse der Studentinnengruppe von einem prominent besetzten Podium diskutiert.

Dazu gehörten der Künstler Jan Kummer, Lars Neuenfeld vom 371 Stadtmagazin und die Direktorin der Kunstsammlungen Chemnitz, Ingrid Mössinger.

Außerdem waren Brühlmanager Urs Luczak, die Stadtgeographin Katja Manz und der Unternehmer und Stadtrat Lars Fassmann eingeladen.

Trotz zahlreicher unterschiedlicher Ansichten stellten die Diskussionsteilnehmer fest, dass Chemnitz sich seit einigen Jahren in einem positiven Wandel befindet.

Langsam reift in den Köpfen der Chemnitzer die Erkenntnis, dass man besser auf eigene Stärken und Alleinstellungsmerkmale vertraut, als immer nur neidisch auf Dresden oder Leipzig zu schielen.

Dies deckt sich auch mit den Erfahrungen der Studentinnen.

Interview: Susan Olbrich – Studentin „Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation“ UdK Berlin

Dennoch würde sich der eine oder andere noch etwas mehr Engagement gerade der jüngeren Generation in Chemnitz wünschen.

Schließlich seien sie am Zug, selbst etwas auf die Beine zu stellen – Platz genug sei in Chemnitz da.

Wenn es zudem gelingt, die Vernetzung zwischen den einzelnen Akteuren zu verbessern, dann sind sich die Studentinnen sicher, kann es für Chemnitz nur bergauf gehen.

Interview: Susan Olbrich – Studentin „Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation“ UdK Berlin

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