Ist die Offenlegung der Chemnitz zu teuer?

Bei der beschlossenen Offenlegung der Chemnitz am Falkeplatz zeichnen sich ernsthafte Probleme ab.

Die Stadt hatte nach eigenen Aussagen das Vorhaben wegen zu teurer Angebote schon zwei Mal ausschreiben müssen. Beim Letzten beteiligten sich vier Bauunternehmen, diese überschreiten aber alle den finanziellen Rahmen. Die Stadtverwaltung ist nun im Zugzwang, denn die bereits bewilligten 1,6 Millionen Euro Fördermittel für das Projekt stehen nur noch bis Ende Januar zur Verfügung.

Die Entscheidung über die Offenlegung kann nicht auf die lange Bank geschoben werden. Dabei spielen gestalterische Aspekte in Hinblick auf den Uferpark eher eine kleine Rolle. Die Abdeckung stammt aus dem Jahr 1913
und wurde seitdem nie erneuert.

Eine Entscheidung, die sicher nicht einfach ist, noch dazu drängt die Zeit. Das Regierungspräsidium könnte sicherlich noch einen zweiten Aufschub der Fördermittel gewähren, muss es aber nicht zwingend. Da niemand ein finanzielles Desaster ala Überflieger möchte, werden Mehrkosten im berechenbaren Rahmen bei diesem Vorhaben von vorn herein eingeplant.

Die Frage am Ende lautet also, jetzt teurer Bauen mit Fördergeldern oder später vielleicht etwas preiswerter bauen, dann aber ohne Fördergelder.

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